"Ansichten aus der Niederlausitz"
vorbildorientiert - aus Vergangenheit und Gegenwart
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Modul 1
Modul 2
Modul 3
Modul 4
Modul 5
Modul 6
Hp. Großräschen-Süd
Schacht Klettwitz
Wandern/Blockstelle
Camping/Blockstelle
Windmühle
Radtourismus/Vierseitenhof

zum Allgemeinen
(Für den Inhalt der in meine Homepage eingebundenen Links übernehme ich keine Verantwortung, nehme jedoch an, daß sie keinen Anlaß zu Beanstandungen geben.)

  • Modul 1
    Haltepunkt Großräschen-Süd
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    ANLAGENANSICHT Großräschen-Süd
    Der Haltepunkt wurde 1934 auf drängen und bitten der Bevölkerung der Orte "Grube Ilse" und "Bückgen" mit dem Stationsnamen "Grube Ilse-Bückgen" eröffnet.

    Dafür wurde an der 1874 von Kamenz nach Lübbenau eröffneten Strecke die bisherige Station Sedlitz-West (bis 1932 wahrscheinlich erst Grube Mathilde, später Sedlitz, nach 1932 dann Sedlitz-West) geschlossen.

    Stationsgebäude Großräschen-Süd 1986 Die Schreibweise des Stationsnamens "Bückgen" bereitete vor der Eröffnung einige Probleme. Über "Bücken", "Bückgn" einigte man sich dann auf "Bückgen", da die Schreibweise dieses Ortsnamens bis dahin unterschiedlich war.
    1946 wurden Bückgen und Grube Ilse nach Großräschen eingemeindet. Der neue Ortsteil hieß jetzt Großräschen-Süd. Der Bahnhof wurde dann erst 1950 in Großräschen-Süd umbenannt. (Gleichzeitig erfolgte für den Bahnhof Großräschen zur Unterscheidung die Umbenennung in Großräschen-Ost. Dies wahrscheinlich, weil der Bahnhof im Osten des Stadtkerns liegt. Diese Umbennung wurde nach nur wenigen Jahren wieder zurückgenommen. - Quellen: "Geschichte der DR" v. R.Preuss und alte Eisenbahner -)
    1973 wurde das zweite Gleis, daß nach 1945 abgebaut worden war, wieder verlegt und 1974 eine Halbschrankenanlage in Betrieb genommen.

    Am 15. März 1988 wurde die Station außer Betrieb gesetzt und danach abgerissen. Doppelstockzug am Haltepunkt Der Streckenabschnitt Senftenberg - Großräschen-Süd wurde vom Tagebau Meuro überbaggert. Mit der Außerbetriebsetzung der Streckenführung über Großräschen-Süd wurde gleichzeitig die Neuverlegung der DR-KBS221 über Sedlitz-Ost um den Tgb. Meuro herum in Betrieb genommen.

    Blick von Norden auf den Haltepunktbereich Wie auf einem Foto aus den 70ern, Blick auf das Stationsgebäude vom Wohnhaus am BÜ Dürerstraße.

    Zum Lesen der Kurzbeschreibung der folgenden Bilder bitte mit dem Cursor auf das Bild gehen.

    GRS - Bahnübergang Dürerstraße BÜ Dürerstr

    BÜ Str d Jugend von Kl.Dorfstr.        GRS - Läufergruppe vor dem Haus Am Hugoschacht 1

    GRS - Bahnübergang Straße der Jugend mit Wartehalle (Rchtg. SFB) GRS - Stationsgebäude Großräschen-Süd

    BÜ Str d Jugend GRS - Textil-HO vorm. Klammer

    So präsentierte sich Großräschen-Süd in Sinsheim 2006 Hühner, beweglich

    GRS - Vierseitenhof am Bahnübergang Dürerstraße Auf einem Vierseithof - freie Gestaltung - keine objektgebundene Vorlage


  • Durchfahrt des SVT 175 in Großräschen-Süd
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    ANLAGENANSICHT Durchfahrt des SVT 175 in Großräschen-Süd In den 80er Jahren hatte der SVT 175, einst das Paradepferd der DR, eigentlich ausgedient. Als Gnadenbrot durfte er in der Woche die Relation Bautzen - Berlin als Städteexpress befahren.
    Ich habe versucht den SVT 175, der real in dieser Zeit den Abschnitt der DR-KBS 221 zwischen Senftenberg und Königswusterhausen genutzt hat, in ein selbst gebautes Modell umzusetzen.




  • Modul 2
    Technisches Denkmal "Schachtentwässerungsanlage Klettwitz"
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    Schachtentwässerungsanlage Klettwitz im Jahr 2000 Der Ort Klettwitz, an der A13 und unmittelbar am "Lausitzring" gelegen, hatte von 1887 bis 1967 durch die Schipkau-Finsterwalder Eisenbahn Anschluß an die große Bahn.
    Daten zur Strecke unter Zschipkau - Finsterwalder - Eisenbahn.

    ANLAGENANSICHT: Schachtentwässerungsanlage Klettwitz

    Anlagenansicht: Schachtanlage Von September bis November 1964 wurde die Schachtentwässerungsanlage an der Ortslage bis auf 83,7 m Tiefe abgeteuft und mit einer patentierten Fördereinrichtung versehen. Sie war durch die Kohlebahn mit ursprünglich einem Dreischienengleis (1435/900mm) an ein Gleisnetz angebunden.



    ANLAGENANSICHT Schachtentwässerungsanlage Klettwitz



    Die Schachtanlage war von 1966 bis 1981 in Betrieb.
    - Das rund 11 m mächtige Flöz befand sich hier in einer Tiefe von 61,5 bis 72,6 m unter Gelände.
    - Ein Streckennetz von 30 km Länge konnte unterirdisch befahren werden.
    - Vier Pumpen sorgten mit einer Gesamtleistung von 40 m³/min für die Wasserförderung zur Entwässerung des Gebirges bis unterhalb des Flözes.
    - Der Förderturm ist 22,47m hoch. Die Seilscheibe hat einen Durchmesser von 1,5 m.
    - Mit 1,5 m/s ging es in den Schacht hinab. Das Tagesmaximum waren 100 Förderspiele.
    - 320 Beschäftigte waren in der besten Zeit (1966) am Schacht im Einsatz.

    Am 06.10.2001, nach 20 jähriger Ruhe, wurde die Schachtanlage nach umfangreicher Restaurierung als Technisches Denkmal eingeweiht. Besichtigungen werden nach entsprechender Anmeldung durchgeführt.

    Im Modell ist jetzt auch der Schaustollen dargestellt und ein absichtlich ohne Farbgebung aufgestellter Kohlewaggon der 900er Spur sowie ein mit Braunkohle verfüllter Hunt.

    Modell und Vorbild

    Kontakt lt. Flyer:
    "Bergbaumuseum Schacht Klettwitz"
    www.gemeinde-schipkau.de
    oder
    Tel. 03 57 54 / 3 60 10



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    Besucher am Schacht Feuerwehreinsatz

    Findlingspark Auch eine Sicht auf den Schacht

    Feuerwehreinsatz im Ödland

    Eine Sicht auf den Schacht Streckensicht Modul2



  • Modul 3
    Kohlebahnkreuzung / Blockstelle Jehschen
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    Das bisherige Modul ist leider in die Jahre gekommen (Baujahr 1990) und ist ersetzt worden (2008).
    Die Thematik aber bleibt erhalten: Kohlebahn im Einschnitt, Waldarbeiter und Wanderer.
    Dieses mal im Bereich einer eiszeitlichen Endmoräne.

    Streckensicht              Die Kohlebahn mit der typischen EL2 (100t-Lok)

    Ausritt und Langholztransport

    Auch aus dem aktuellen Trend für unsere Nierderlausitz, dem Tourismus, wurden Details dargesellt: Wanderer und Reiter.



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    Betrieb auf der Kohlebahn - EL2 Mit Waggons Ausritt

    Langholztransport Wanderer



  • Modul 4
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    Dieses Modul entstand aus dem Rückbau meiner ersten Version des Hp Großräschen-Süd. Wenige Details blieben erhalten. Neu dazu kam ein Gebäude für die Blockstelle und ein kleiner Campingplatz.



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    alte Blockstelle Gehöft Mittlerweile wurden auch Finnhütten aufgebaut und der Platz erhielt 2016 einen Namen

    Streckensicht Finnhütten von Schrax.com-Klleinserie



  • Modul 5
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    Die Windmühle in Dörrwalde, der Ort ist bereits seit 1410 aktenkundig, wurde 1542 erstmals erwähnt. Am 2.Juli 1844 brennt die damalige Windmühle vollständig nieder.

    Originalansicht von Osten



    Bereits im Folgejahr beginnt ihr Neuaufbau als Turmholländerwindmühle, mit massivem Turm und drehbarem Kopf, jetzt südlich der Ortslage außerhalb der damaligen Bebauung (Bauform analog der Holländerwindmühle in Straupitz/Spreewald, aber nur mit Mahlgang, also als Einfachmühle). Die Windmühlenflügel erzeugen bei Windstärke 5 bis 9 etwa 20 bis 25 PS. Damit ließen sich im durchgängigen Betrieb zwei bis drei Tonnen Getreide mahlen. 1910 wurde eine Dampfmaschine eingebaut, später wird diese durch einen Elektromotor ersetzt. Ab 01.07.1959 (Entzug der Mahllizenz für Mehl) bis in die 80er Jahre wird vom Nutzer, der damaligen LPG, nur noch Schrot gemahlen. Das Grundstück wird nicht mehr instand gehalten, da der Ort zwischen 2010 und 2020 dem Tagebau Greifenhain zum Opfer fallen sollte.

    Nach der Wende, 1994, wird der Tgb. Greifenhain angehalten und in der Folgezeit (bis voraussichtlich 2018) geflutet. Hier entsteht der "Altdöberner See". Mitte der 90er Jahre erwirbt ein Liebhaber das Mühlengrundstück und saniert es. Er setzt auch die Windmühle instand. Die Flügel sind heute ca. 10 m lang, der Turmkopf ist 16 m hoch. Der Turmkopf dreht sich, wie bei Holländerwindmühlen üblich, selbsttätig in den Wind. Im Wohnhaus des Mühlenensembles ist heute am Wochenende ein Cafe geöffnet. Der Mühlenturm und seine Einrichtung kann besichtigt werden.

          Modell und Vorbild



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    Holländerwindmühle (Im Bau) Ansicht von Westen wie in der Realität Hofansicht



  • Modul 6
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    Neben Bauwerken in historischer Umgebung hat der Tourismus nach dem Auslauf des Bergbaus im Senftenberger Revier wachsende Bedeutung.
    Besonders der Radtourismus hat sich bereits mit vielen interessanten Tourmöglichkeiten etabliert.
    Radlerpause in der Schutzhütte         Kaninchenfutter am Radweg!

    Angeln an der Schw.Elster ...         ... und solchen Fisch?


    Auch der Siedlungskern von Kleinräschen, einem Ursprungsort der jetzigen Stadt Großräschen, bestand vor der Industriealisierung im 19.Jahrhundert aus mehreren Vierseithöfen, die um einen Dorfplatz angeordnet waren. Einige sind noch erhalten.

    Der rechte im Modell dargestellte Vierseithof wurde um die Mitte der 80er Jahre des 20.Jahrhunders saniert. Dabei wurde die Bebauung linksseitig und auf der Rückseite des Hofes entfernt. (Es war wohl auch dem Zustand der Bausubstanz zuzurechnen.)
    Oft sind hofseitig am Obergeschoß der Wohn- und Wirtschaftsgebäude offene Gänge angeordnet, die einen guten Zugang zu den einzelnen Räumen boten. In der Etage über den Pferde- und Rinderställen waren die ehemaligen Gesindekammern angeordnet. Dies ist am Modell auch erkennbar.
    Die Schweineställe befanden sich im Flügel gegenüber den Gesindekammern.

    Vierseithöfe

    "In vielen Dörfern der Lausitz gibt es noch Vierseithöfe. Manche sind zu modernen Mehrfamilienhäusern umgebaut worden, denn wie schon vor Jahrzehnten, sind sie Wohnstätte für Generationen.
    Doch es gibt noch Gehöfte, bei denen die ursprüngliche Bauweise gut zu erkennen ist.
    Fast alle Höfe dieser Bauart sind zur Dorfaue bzw. zur Straße hin durch ein Gebäude, meistens durch ein Torhaus, abgeschloissen. Im Allgemeinen befinden sich die Wohn- und Wirtschaftsräume in zwei paralell verlaufenden Gebäudekomplexen, die einen rechteckigen Hof an dessen Längsseite begrenzen. Durch das Torhaus an der Straßen- oder Dorfplatzseite und einen großen Wagenschuppen oder eine Scheune mit breiter Durchfahrt im rückwärtigen Teil des Gehöftes entstand ein nach allen vier Seiten geschlossenenr Hof - der sogenannte Vierseithof. "

    (Der kursiv dargestellte Text wurde mit freundlicher Genehmigung der Redaktion des "LAUBAG-report" aus der Ausgabe Nr.11 Jahrgang 13 übernommen.)



  • Vierseitenhöfe aus Großräschen
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    ANLAGENANSICHT: ehem. Vierseitenhof Auch der Siedlungskern von Kleinräschen, einem Ursprungsort der jetzigen Stadt Großräschen, vor der Industriealisierung im 19.Jahrhundert aus mehreren Vierseithöfen, die um einen Dorfplatz angeordnet waren. Einige sind noch erhalten.

    Einer der im Modell dargestellte Vierseithof wurde um die Mitte der 80er Jahre des 20.Jahrhunders saniert. Dabei wurde die Bebauung linksseitig und auf der Rückseite des Hofes entfernt. - Es war wohl auch dem Zustand der Bausubstanz zuzurechnen. -
    Oft sind hofseitig am Obergeschoß der Wohn- und Wirtschaftsgebäude offene Gänge angeordnet, die einen guten Zugang zu den einzelnen Räumen boten. In der Etage über den Pferde- und Rinderställen waren die ehemaligen Gesindekammern angeordnet. Dies ist am Modell auch erkennbar.
    Die Schweineställe befanden sich im Flügel gegenüber den Gesindekammern.
    (Die ehemals dargestellte Gesamthoffläche war bis Anfang 2009 auf dem bisherigen Endsegment 2a dargestellt und wurde in der Fläche reduziert auf dem neuen Modul 6 im Jahr 2009 wiederverwendet.)

    Natürlich gehören zur Niederlausitz auch Störche. Der nächste regelmäßig belegte Horst ist im Nachbarort Freienhufen.

    Storch im Nest                Storch bei der Futtersuche



  • Vielen Dank, daß meine Ausführungen Ihr Interesse gefunden haben.

    Sollten Sie zu meiner Seite Anregungen haben oder sollte ich Korrekturen einarbeiten, senden Sie bitte eine E-Mail an "w.prein at arcor.de"

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